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Das Gerundiv

Das Gerundiv wird mit zu plus Partizip I gebildet. Diese Form wird auch als modales Partizip bezeichnet.

Gerundiv = zu + Partizip I

Das Gerundiv steht wie ein Adjektiv vor dem Nomen und bekommt eine Adjektivendung. Das Gerundiv entspricht in der Bedeutung dem Passiv mit Modalverb bzw. seinen Ersatzformen.

Beispiel:
Gerundiv: der leicht zu korrigierende Fehler
Passiv mit Modalverb: Der Fehler kann leicht korrigiert werden.
sein zu: Der Fehler ist leicht zu korrigieren.
sich lassen: Der Fehler lässt sich leicht korrigieren.
-bar: Der Fehler ist leicht korrigierbar.

Das attributive Gerundiv kann in einen Relativsatz umgewandelt werden, der eine Passivform mit Modalverb bzw. eine Ersatzform des Passivs enthält.

Beispiel:
Gerundiv: Der Text enthält viele leicht zu korrigierende Fehler.
Relativsätze:
Der Text enthält viele Fehler, die leicht korrigiert werden können.
Der Text enthält viele Fehler, die leicht zu korrigieren sind.
Der Text enthält viele Fehler, die leicht korrigierbar sind.
Der Text enthält viele Fehler, die sich leicht korrigieren lassen.

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22 Kommentare… add one
  • Bashar Jbail 2. April 2017, 02:56

    Danke für ihr Erklärung.
    Ich habe eine Frage in diesen Sätzen:
    1) Hier stehen nicht zu beantwortende Fragen
    2) was sind die am meisten zu kritisierenden Eigenschaften eines Vorgesetzten?
    Eigenschaften, Fragen sind plural. Im ersten Satz ist die Endung des Gerundivs (e). Aber im zweiten Satz ist die Endung (en).
    Können Sie mir Erklärung geben?.
    Danke für Ihre Mühe

  • Uli Mattmüller 3. April 2017, 10:08

    1 = Deklination ohne Artikel
    2= Deklination mit bestimmtem Artikel

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