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dass-Sätze als Ergänzungssätze

“Das ganze Problem mit der Welt ist, dass Dummköpfe und Fanatiker der Richtigkeit ihrer Sicht immer so sicher, weise Menschen aber so voller Zweifel sind.”
(Bertrand Russel)

Dass-Sätze stehen anstelle einer Nominativ-, Akkusativ- oder Präpositionalergänzung, wenn diese Ergänzung keine Person oder Sache, sondern eine Aktion (ein Ereignis beschreibt.

Beispiel: dass-Satz als Nominativergänzung
Nominativ = Person: Mein neuer Chef gefällt mir nicht.
Nominativ = Sache: Das Auto gefällt mir nicht.
Nominativ = Aktion: Dass mein Kollege immer zu spät kommt, gefällt mir nicht.

Beispiel: dass-Satz als Akkusativergänzung
Akkusativ = Person: Ich sehe einen Mann.
Akkusativ = Sache: Ich sehe einen Baum.
Akkusativ = Aktion: Ich sehe, dass mein Nachbar im Garten arbeitet.

Wenn der dass-Satz anstelle einer Präpositionalergänzung steht, wird die Präposition im Hauptsatz mit da(r)- markiert. Die Verbindungen von da(r)- mit Präpositionen bezeichnet man auch als Pronominaladverbien.

Das Pronominaladverb fungiert hier als Korrelat (Platzhalter), das darauf verweist, dass die erwartete Information im Nebensatz steht.

Beispiel: dass-Satz als Präpositionalergänzung
Person: Ich warte auf meinen Freund.
Sache: Ich warte auf den Bus.
Aktion: Ich warte darauf, dass der Bus endlich kommt.

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