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Regelmäßiges Genus (regelmäßige Artikel)

Die Zuordnung des Artikels zu einem Nomen folgt in den meisten Fällen keiner erkennbaren Regel bzw. weist viele Unregelmäßigkeiten auf. Aber es gibt wenige Ausnahmen.

1. Personenbezeichnungen

Maskuline und feminine Personen bekommen normalerweise ihr natürliches Geschlecht, das bei femininen Personen oft zusätzlich durch die Endung -in markiert wird.

Beispiele: maskulin
der Mann
der Vater
der Großvater
der Onkel
der Lehrer
der Student
der Professor
der Junge

Beispiele: feminin
die Frau
die Mutter
die Großmutter
die Tante
die Lehrerin
die Studentin
die Professorin

Ausnahme: das (!) Mädchen

2. Fremdwörter

Einige Fremdwörter haben ein regelmäßiges Genus, das von der Endung abhängig ist.

Wörter mit den Endungen -ig, -ling, -ismus sind maskulin.

Beispiele:
-ig: der König, Honig, Essig
-ling: der Feigling, Schmetterling, Prüfling
-ismus: der Sozialismus, Kapitalismus, Buddhismus

Wörter mit den Endungen –chen (Diminutiv), -ma, -ment, -um sind neutral.

Beispiele:
-chen: das Mädchen, Häuschen, Gärtchen
-ma: das Thema, Dogma, Rheuma
-ment: das Parlament, Dokument, Fundament
-um: das Museum, Gymnasium, Studium (Ausnahme: der Reichtum)

Wörter mit den Endungen -heit, -ung, -keit, -ei, -schaft, -ion sind feminin.

Beispiele:
-heit: die Freiheit, Neuheit, Klugheit
-ung: die Zeitung, Bildung, Verantwortung
-keit: die Aufmerksamkeit, Wachsamkeit, Nebensächlichkeit
-ei: die Polizei, Bäckerei, Metzgerei
-schaft: die Wissenschaft, Mannschaft, Verwandtschaft
-ion: die Religion, Region, Tradition

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2 Kommentare… add one
  • Irena 3. April 2015, 06:12

    Danke!

  • Victor Gherschön 20. Oktober 2010, 20:23

    Danke vielmals! Ich brauche noch lernen.

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