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Das Adverb – Einführung

Da man (fast) alle Adjektive auch als Adverb benutzen kann, bilden die adverbial gebrauchten Adjektive die größte und wichtigste Gruppe der Adverbien.

Daneben gibt es aber auch „echte“ Adverbien, die man nicht als Adjektive benützen kann. Zu diesen Adverbien gehören z. B. die temporalen und lokalen Adverbien, die als Verbergänzung anstelle einer nominalen Orts- bzw. Zeitergänzung mit Präposition stehen.

Beispiel: lokales Adverb (Ortsergänzung)
Nomen mit Präposition: Ich studiere an der Fachhochschule.
Adverb: Ich studiere hier.

Beispiel: temporales Adverb (Zeitergänzung)
Nomen mit Präposition: Ich fahre am Sonntag.
Adverb: Ich fahre morgen.

Modale Adverbien modifizieren die Bedeutung eines anderen Adverbs oder eines Adjektivs.

Beispiel: Adverb modifiziert
ein anderes Adverb: Der Mann singt sehr gut.
ein Adjektiv: Der Mann ist ein sehr guter Sänger.

Zu den Adverbien gehören aber auch z. B. satzverbindende Adverbien oder Pronominaladverbien, die zu den Verben mit fester Präposition gehören.

Insgesamt bilden die Adverbien eine „Restgruppe“ der Wortarten, in die man eine Vielzahl von Wörtern gruppiert, die auf Grund verschiedener linguistischer Kriterien nicht in eine der Hauptgruppen passen. Für Deutschlerner ist eine genauere Ausdifferenzierung der Adverbien aber normalerweise uninteressant.

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